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30. November 2015 - Aktuelle Entwicklung Musikforum Bochum

Innenaufnahme des Konzertsaals aus Oktober 2015 (Hinweis: Per Klick öffnet sich eine vergrößerte Ansicht des Fotos in einem neuen Fenster.)
Nachdem die Gerüste rund um das Musikforum abgebaut sind, erweist sich das Gebäude mit seiner hellen Fassade schon jetzt als großartige und markante Landmarke im ViktoriaQuartier. Der Innenausbau ist in vollem Gange, birgt aber wegen seiner Komplexität erhebliche Herausforderungen.

Wie berichtet kam es wegen des Ausfalls und der daraus resultierenden erforderlichen Neuausschreibung des Heizungsbaugewerkes sowie wegen Verzögerungen bei der Installation der Akustikdecke und des Trockenbaus zu gravierenden Störungen im Bauablauf. Dadurch wurde die Aktualisierung des Bauzeitenplans erforderlich. Dieser liegt nun vor. Aus den Änderungen ergeben sich Konsequenzen für den Zeitrahmen des Bauprojekts, weil die Suche nach einer neuen Firma und die Bestellung des neuen Materials unter Berücksichtigung des Vergaberechts und der Lieferfristen einkalkuliert werden mussten. Zudem entstehen durch komplexe Verzahnung der Gewerke untereinander auch Auswirkungen auf die Ausführungszeiten der anderen Firmen. Demzufolge verschiebt sich die bauliche Fertigstellung auf den 18. August 2016. Die Eröffnung im Herbst 2016 erscheint trotzdem nach wie vor möglich. Auch die Gesamtkostensituation im Projekt hat sich aufgrund der beschriebenen Verzögerungen verschärft. Dabei wird durch noch zu beauftragende Nachträge, Forderungen aus Bauzeitenverlängerung sowie eingeplanter Reserven eine Summe von rund 2,2 Millionen Euro prognostiziert.

Da die Maßnahme nicht innerhalb des vorgesehenen Förderzeitraumes abgeschlossen und abgerechnet werden kann, können auch die dazugehörigen EU-Fördermittel zum Jahresende 2015 nur proportional abgerufen werden. Zusammen mit einer Reserve, die Unsicherheiten bei Rechnungsstellung, Rechnungsprüfung und Rechnungsübermittlung zum Bauherrn berücksichtigt, ergibt sich ein möglicher Verlust von rund 1,6 Millionen. In dieser Angelegenheit werden alle Anstrengungen unternommen und Gespräche mit dem Fördergeber geführt, um diese Verluste zu minimieren. Darüber hinaus stellt die Verwaltung derzeit sämtliche Daten zusammen, um eine Schadenersatzforderung vorzubereiten. Die entsprechenden Erlöse könnten den Mehrkosten gegengerechnet werden.

„Trotz dieser Mehrkosten und aller Unwägbarkeiten, die wir mit diesem Projekt schon erlebt haben, bin ich weiterhin von der herausragenden Bedeutung des Musikzentrums für Bochum und das ViktoriaQuartier überzeugt“, sagt Stadtdirektor Townsend.

(30. November 2015)