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Marienkirche: Restaurierte Kreuzblume erhebt sich über Musikzentrum

Die restaurierte Kreuzblume wird wieder auf den Turm der Marienkirche gesetzt.
Hoch hinaus ging es am Dienstag (23. September) einmal mehr für die Bauarbeiter, die den 75 Meter hohen Turm der Marienkirche restaurieren. Sie können dem historischen Gebäude, das künftig als Foyer für das Bochumer Musikzentrum dienen wird, wieder die markante Kreuzblume aufsetzen.
 
Die über 140 Jahre alte, drei Meter hohe Kreuzblume hatte Bernhard Mensen, Architekt und Spezialist für die Sanierung von Sakralbauten, in ihre einzelnen Bausteine zerlegen und restaurieren lassen. Die Segmente waren allesamt rabenschwarz verfärbt und stark verkrustet. An dem einst hellen Stein hatte über Jahrzehnte der berüchtigte saure Regen genagt. Auch Reifenabrieb hatte sich durch die Niederschläge auf den Naturstein gesetzt.
 
Das eigentliche Übel der Kreuzblume auf der Kirchturmspitze hatte Architekt Bernhard Mensen jedoch in ihrer inneren Konstruktion ausgemacht: „Sie war verankert.“ Durch Wasser und Rost hatte sie über Jahrzehnte quasi eine gewisse innere Sprengkraft entwickelt. Vor allem vom unteren Segment der Kreuzblume waren Gesteinsteilchen abgeplatzt.
 
Das Restaurierungsteam hat die korrodierte innere Verankerung daher durch rostfreien Edelstahl ersetzt. Nun reckt sich die Marienkirche wieder in ihrer vollen Höhe mit 77 Meter gen Himmel.


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